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Motivation in Teams – Worauf kommt es an?

Erfahren Sie welche Merkmale für die Teammotivation entscheidend sind

Ein gutes Team hält zusammen.

Teammotivation aus der Sicht der Forschung

Der Forscher Al Bandura (1997) hat einen beträchtlichen Teil seiner Karriere der Erforschung der Motivation von Menschen gewidmet, die in Gruppen arbeiten. Zahlreiche Belege aus Feld- und Laborstudien zeigen, dass die Motivation von Teams von mindestens zwei Schlüsselmerkmalen abhängen.

Erstens von dem Fachwissen und zweitens von der Zusammenarbeit des Teams. Das Fachwissen bezieht sich auf die jeweilige Überzeugung, inwieweit die anderen Teammitglieder über Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, die zum Erreichen der Teamziele erforderlich sind. Die Zusammenarbeit bezieht sich auf die Erwartung, ob das Team effektiv zusammenarbeiten wird.

Zwei Schlüsselmerkmale der Teammotivation

Wenn sich Teams aus Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten zusammensetzen, ist die Sorge der Mitglieder um die Fachkenntnisse ihrer Teamkollegen mitentscheidend für die Teammotivation. Jedes Mitglied des Teams muss als fähig angesehen werden, seinen eigenen Beitrag zu den Teamzielen leisten zu können. Wenn Personen daran zweifeln, dass eines oder mehrere ihrer Teammitglieder nicht kompetent sind, leidet die Motivation dramatisch. Die Förderung der Teammotivation erfordert daher, dass die Teammitglieder dazu ermutigt werden müssen, Vertrauen in die Fähigkeiten der anderen Mitglieder zu haben. Wenn dieses Vertrauen beschädigt wird, muss es schnell und effektiv wiederhergestellt werden. Wir empfehlen die direkte Auseinandersetzung mit dem Vertrauensproblem. Wenn die Fachkenntnisse komplett fehlen oder fragwürdig sind, müssen die Teammitglieder möglicherweise ersetzt werden. Der beste Weg, diesem Problem vorzubeugen, besteht darin, bereits bei der Teamauswahl sorgfältig darauf zu achten aus welchen Fachbereichen die Teammitglieder stammen.

Gemeinsame Zusammenarbeit

Selbst wenn Teams der Expertise des anderen vertrauen, können die Teammitglieder daran zweifeln, dass das Team effektiv zusammenarbeiten kann. Laut Bandura handelt es sich hierbei um das zweite Schlüsselmerkmal. Da die Zusammenarbeit eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg eines Teams ist, können unkooperative, eventuell sogar talentierte aber hoch unabhängige Mitglieder die Motivation des Teams zerstören, indem sie sich weigern, mit anderen Mitgliedern effektiv zusammenzuarbeiten. Eine Lösung besteht darin, zu vermeiden, dass hochgradig unabhängige Personen für die Arbeit in kollaborativen Teams eingesetzt werden.

Soziales Faulenzen in Teams

Auch Teammitglieder, die sich weigern, Verantwortung zu tragen, stellen die Teammotivation in Frage. Dieses Phänomen wird als “soziales Faulenzen” bezeichnet. Einige Teammitglieder scheinen zu glauben, dass sie, nicht so hart arbeiten müssen, wenn sie kollektiv arbeiten. Das soziale Faulenzen ist seit der Jahrhundertwende Gegenstand der Leistungsforschung. Frühe Studien untersuchten, mit wie viel Kraft Individuen an einem Seil zogen, wenn sie aufgefordert wurden, “so hart wie möglich zu ziehen”.  Nachdem die durchschnittliche Zugkraft jeder Person notiert worden war, wurden Teams von zwei, drei und mehr Personen gebeten, “zusammen zu ziehen”. In jedem Fall schien jeder Einzelne etwas weniger stark zu ziehen, wenn er mit mehreren Personen am Seil zog. 

Was hilft bei sozialem Faulenzen?

Der “Faulenzer”-Effekt lässt sich mit einer Strategie sehr schnell und effektiv beseitigen: Wenn der individuelle Beitrag jedes einzelnen Teammitglieds beurteilt wird, ob es am Seil zieht, verschwindet das soziale Faulenzen (Clark & Estes, 2002). Eine weitere entscheidende Unterstützung für die Motivation von Teams besteht daher darin, die Teammitglieder darüber zu informieren, dass die Organisation die individuellen Beiträge jedes einzelnen Teammitglieds bewertet und nicht nur die Leistung des gesamten Teams. Mit der DNLA Teamentwicklung können Teams gebildet, gestärkt und gemeinsam zum Erfolg geführt werden. Überzeugen Sie sich und ihr Team selbst!

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