Interview mit Prof. Dr. Ahrendt zum Buch „Erfolgsfaktor Sozialkompetenz“

Erfolgsfaktor Sozialkompetenz - theoretisch fundiert, aktuell, verständlich, praxisnah.
Erfolgsfaktor Sozialkompetenz

„Ich bin beeindruckt, von den vielen guten Wegen, die die Organisationen für sich gefunden haben, um Sozialkompetenz zu managen. … Ich denke, dass jeder Leser eine Erfolgsgeschichte sehr nahe an seiner eigenen beruflichen Entwicklung finden kann.“

Prof. Dr. Bernd Ahrendt und Ulrich Heuke über „Erfolgsfaktor Sozialkompetenz“

Seit kurzem ist das neue Buch „Erfolgsfaktor Sozialkompetenz – Mitarbeiterpotenziale systematisch identifizieren und entwickeln“ auf dem Markt. Erschienen ist das Buch im Haufe-Verlag. Wir konnten zwei der insgesamt 4 Autoren – Bernd Ahrendt, Ulrich Heuke, Wolfgang Neumann und Frank Tubbesing – zu einem Gespräch gewinnen. Sie schildern darin, was dieses Buch für Fachleute wie für Einsteiger besonders wertvoll macht, welche Erkenntnisse man aus der Lektüre gewinnen kann – und welche neuen Buchprojekte schon in Planung sind.

Zwei der Autoren von „Erfolgsfaktor Sozialkompetenz“ im Interview: Ulrich Heuke und Prof. Dr. Bernd Ahrendt.

Wie kam die Idee zustande, ein Buch zum Thema „Erfolgsfaktor Sozialkompetenz“ zu schreiben?

Prof. Bernd Ahrendt: Grundsätzlich kann man beobachten, dass die Sozialkompetenz im weiteren Sinne von Mitarbeitenden – wir verstehen im Buch hierunter sowohl die soziale Kompetenz im engeren Sinn als auch die persönliche Kompetenz – für Organisationen immer bedeutender werden. Allerdings ist bei diesen „soft facts“ das Management inkl. Controlling weiterhin eine Herausforderung.
Als wir das Buch konzipierten, wollten wir zwei Aspekten nachgehen. Der erste Aspekt betrifft die Praxis.: Wie managen erfolgreiche Organisationen die Sozialkompetenz ihrer Mitarbeitenden? Auf welche Facetten achten sie? Wie gehen sie vor? Und der zweite Aspekt bezog sich auf die Theorie: Was bietet die Wissenschaft derzeit zu diesem Thema an?
Das hat uns interessiert.

Kam der Verlag mit dieser Idee auf Sie / auf die Kollegen zu oder mussten Sie für Ihre Idee einen Verlag suchen und finden, der Interesse an der Publikation hatte?

Prof. Bernd Ahrendt: Als wir unser Buchkonzept entwickelt hatten, haben wir gezielt nach einem passenden Verlag geschaut und waren der Meinung, dass der Haufe-Verlag sehr gut passen würde. Und das hat sich dann ja auch bewahrheitet.
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal sowohl beim Verlag im Allgemeinen als auch bei unserer Produktmanagerin sowie Lektorin im Speziellen ganz herzlich bedanken. Es war von Beginn an eine sehr gute Zusammenarbeit.

Wenn Sie das Endergebnis vor sich sehen – wie ist ihr Eindruck, verglichen mit der anfänglichen Idee und Erwartungshaltung?

Prof. Bernd Ahrendt: Ich bin beeindruckt! Vor allem hinsichtlich der vielen guten Wege, die die Organisationen für sich gefunden haben, um Sozialkompetenz zu managen.

Es gibt zahlreiche Publikationen zu Themen wie Soft Skills, Führung und Coaching – was macht „Erfolgsfaktor Sozialkompetenz“ einzigartig?

Ulrich Heuke: Neben der allgemeinen Beschreibung von Sozialkompetenz wird auch das Thema Bildungscontrolling aufgegriffen und behandelt. Dies wird begleitet von zahlreichen realen und erfolgreichen Praxisbeispielen. Insbesondere die Anwendung der DNLA Verfahren werden durch die Verantwortlichen in den Unternehmen und Organisationen behandelt. Hier lässt sich am besten das Bildungscontrolling und damit der Erfolg von Personalentwicklungsmaßnahmen darstellen. Somit bietet das Buch auch eine Reihe von Erfolgsgeschichten der Unternehmen und regt zur Nachahnung an.

Wem würden Sie das Buch unbedingt empfehlen?

Ulrich Heuke: Allen Personalentwicklern, aber natürlich auch allen Führungskräften und Verantwortlichen im Personalwesen. Natürlich profitiert auch das Bildungswesen vom Buch, schließlich kann der Erfolg von Bildungsmaßnahmen direkt abgelesen werden. Jeder, der Interesse an der Vertiefung und Entwicklung von Sozial-u. Managementkompetenzen hat, bekommt durch das Lesen einen deutlichen Mehrwert geboten.

Welchen Mehrwert kann man sich von der Lektüre versprechen? Was werden die Leserinnen und Leser aus dem Buch „mitnehmen“?

Ulrich Heuke: Wie zuvor schon gesagt, behandelt das Buch viele erfolgreiche Praxisbeispiele. Es bietet aber auch die Beschreibung und die Anwendung unterschiedlicher Instrumente. Somit kann der Leser auf den Erfahrungsschatz der Anwenderinnen und Anwender zurückgreifen und bekommt möglicherweise auch Lösungsansätze für eigene Problemstellungen.

Prof. Bernd Ahrendt: Lassen Sie mich noch einen Gedanken ergänzen: Aus meiner Sicht eignet sich das Buch genauso für eine Person, die sich mit dem Thema vertraut machen möchte, als auch für Expertinnen und Experten. Aufgrund der einheitlichen Gliederung ist es sehr gut möglich, das Buch sowohl chronologisch als auch a-chronologisch zu lesen. Dadurch kann sich jeder einen schnellen Überblick verschaffen oder gezielt in einzelne Aspekte „eintauchen“.

Das Buch ist bewusst sehr praxisnah angelegt, mit zahlreichen Fallbeispielen. Gibt es einen „Case“, der Sie besonders beeindruckt hat – und wenn ja, warum?

Ulrich Heuke: Alle Praxisbeispiele sind interessant, sie sind ja extra für das Buch ausgewählt worden. Es gibt zudem verschiedene Branchenansätze und Einsatzgebiete. Für mich sind die DNLA Ergebnisse und die hohe Zustimmung in den Unternehmen, aber auch in der Verwaltung beeindruckend. Die Projekte laufen schon einige Jahre und sind somit eigentlich aus dem Projektstatus längst raus. Inzwischen gehören sie zu den bewährten Standardanwendungen. Es ist für mich sehr spannend, dass gerade Verwaltungen, Behörden ähnliche Erfahrungen haben wie Wirtschaftsunternehmen. Hier hat sich das Personalwesen bereits sehr angeglichen. Ich denke, dass jeder Leser eine Erfolgsgeschichte sehr nahe an seiner eigenen beruflichen Entwicklung finden kann.

Prof. Bernd Ahrendt: Mich beeindruckt der individuelle Zugang zum Thema. Und das unabhängig davon, ob das Controlling selbst entwickelt worden ist oder bestimmte Analyseverfahren, die es am Markt gibt, zurückgegriffen wird. Wichtig ist, dass es zu der jeweiligen Organisationskultur passt!

Der Untertitel des Buches lautet „Mitarbeiterpotenziale systematisch identifizieren und entwickeln“: Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen in der Praxis, worauf kommt es dabei besonders an?

Prof. Bernd Ahrendt und Ulrich Heuke: Im Kern geht es darum, dass sich eine Organisation genau überlegen muss, was sie in diesem Bereich erreichen möchte. Und das fängt bereits mit der Priorisierung der Sozialkompetenz an, geht über die Frage, welche Facetten der Sozialkompetenz bei den Mitarbeitenden entwickelt werden sollen bis hin zu einem adäquaten Management. Und ganz wichtig: Das Controlling muss gestaltet werden!

Ein kurzer Ausblick: „Erfolgsfaktor Sozialkompetenz“ war nicht ihre erste Publikation, und sicher nicht Ihre letzte – an welchen Themen arbeiten Sie gerade? Gibt es schon Pläne für ein weiteres Buch?

Prof. Bernd Ahrendt und Ulrich Heuke: Bei unserem nächsten Buchprojekt wollen wir unter anderem gerne einen Schwerpunkt auf die Team- und personalwirtschaftliche Entwicklung legen. Ein weiteres spannendes Thema ist der Zusammenhang zwischen Sozialkompetenz und krankheitsbedingten Fehlzeiten sowie Stress. Auch hier spielen das Team und die Führungskompetenz der Leitungsebene eine wichtige Rolle.

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