Stunt DN(L)A – Richtig mit Risiken umgehen

Einzigartige Studie und Coachingkonzept von Stuntman, Coach und Berater Holger Schumacher – Soft Skills und der richtige Umgang mit Risiken

Wie viel Stuntman steckt in Dir?

Stuntman und Business-Coach Holger Schumacher

Gibt es eine „Stunt DNA“? Stuntmen gelten als Experten im Umgang mit Stress und Risiken. Und das sind sie tatsächlich. Ihm Rahmen einer Studie und mit Hilfe von DNLA hat Stuntman Holger Schumacher die DN(L)A (die nötigen außerfachlichen Kompetenzen) der Stuntmen ermittelt und daraus ein Konzept entwickelt, mithilfe dessen jeder den Stuntman in sich entdecken und den eigenen Umgang mit Risiken optimieren kann.

Holger Schumacher ist ein waschechter Stuntman. (Hier im Videoportrait zu seiner Stuntkarriere und zu seiner jetzigen Arbeit). Durch brennende Reifen springt der Familienvater heute allerdings nicht mehr selbst. Nach über 16 Jahren als Stuntman, unter anderem für Deutschlands erfolgreichste Actionserie “Alarm für Cobra 11”, ist Schumacher heute als Sicherheitsexperte, Riskbuster, Redner und Risikocoach beratend aktiv. Sein Know-How bringt er in Medien- und Filmproduktionen ein.

Unternehmen unterschiedlichster Branchen nutzen sein Wissen und seine Erfahrung für Fragen der Arbeitssicherheit, der Personalentwicklung und der Prävention.

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Im Stunt-DN(L)A-Projekt werden die DNLA-Potenzialanalysen und die Stunt-Welt auf einzigartige und spannende Weise miteinander kombiniert. Das zeigt sich bei den Benchmarks und Vergleichsgruppen, mit denen DNLA arbeitet. Wie beim klassischen DNLA-Verfahren, in dem jeweils identische Berufsgruppen miteinander verglichen werden, messen sich die Teilnehmer hier mit dem Benchmark von professionellen Stuntmen. Dieser wurde über die Befragung der Top-Stuntprofis im deutschsprachigen Raum ermittelt.

Im Anschluss an den Test gibt es entweder ein einzelnes Online-Auswertungsgespräch, das auf Wunsch auch der Kick-off für eine längerfristige Betreuung sein kann. Dort erfahren die Teilnehmer, wie viel Stuntman schon in ihnen steckt: Welche Fähigkeiten sind bereits sehr gut ausgeprägt und welche davon benötigt man zum perfekten Umgang mit Risiken? Die Essenz aus diesen Erkenntnissen bildet dann die individuelle Risikokompetenz.

Und aus den bisher geführten Gesprächen und Daten lassen sich schon einige interessante Entwicklungen erkennen:

  • Stuntmänner und -frauen scheinen sich zum Beispiel durch eine überdurchschnittlich hohe Ausprägung in Faktoren wie Eigenverantwortlichkeit, Leistungsdrang und Flexibilität auszuzeichnen.
  • Bei den Werten für “Einfühlungsvermögen” und “Initiative” haben die Stuntwomen ihren männlichen Kollegen sogar noch einiges voraus.
  • Spannend sind auch die Werte bei “Emotionale Grundhaltung”: Diese sind insgesamt eher unterdurchschnittlich. Holger Schumacher überrascht das jedoch nicht. Seiner Erfahrung nach ist es typisch für Stuntleute, immer in Worst-Case-Szenarien zu denken, um dann Risiken und Gefahren Schritt für Schritt zu minimieren und zu eliminieren.
  • Auch im Faktor “Systematik” schneiden die Stuntleute nicht gut ab. Was im ersten Moment überraschen mag, erklärt sich für Holger Schumacher durchaus: “Gerade die Systematik ist etwas, das den Stuntleuten per se fehlt. Bei den Kollegen ist sehr vieles Freestyle – notgedrungenerweise. Das zeigt sich ja auch im Ergebnis für den Faktor “Flexibilität”. Man muss häufig schnell umdenken, improvisieren, kreativ werden und auf die eigene Erfahrung zurückgreifen.” Das ist dann wiederum eine Stärke der Stuntleute. Andererseits steckt darin aber sicher auch ein Entwicklungsauftrag für Stuntleute und vielleicht sogar generell für den ganzen künsterlischen und kreativen Bereich. Nötig wäre, hier mehr Strukturen zu schaffen, die dann auch für mehr Sicherheit und Planbarkeit sorgen.
  • Bemerkenswert sind auch die Faktoren “Motivation” und “Statusmotivation”. Die Ausprägungen bei den Probanden deuten darauf hin, dass Stuntleute ihren Beruf als Traumberuf, als Privileg und Auszeichnung empfinden, als etwas Besonderes, auf das sie wirklich stolz sind.
    So groß der Stolz der Stuntleute selbst ist scheint es andererseits an der echten Anerkennung Außenstehender zu fehlen. Diese könnte sich zum Beispiel dadurch ausdrücken, dass es endlich auch einen Oscar für die beste Stuntleistung gibt.

Es deuten sich also einige Faktoren an, die Stuntleute auszuzeichnen seinen. Erfolgsfaktoren und Teil der “Stunt DNA”, von der andere lernen können.
Gleichzeitig scheint es auch einige stuntspezifische Problemfelder zu geben – Faktoren, die Teil von Coachings und Entwicklungsmaßnahmen für die Stuntleute sein können.

Das alles sind natürlich nur erste Tendenzen. Für statistisch belastbare Zusammenhänge ist die Anzahl der verfügbaren Daten im Moment noch zu gering. Aber das Stuntprojekt läuft und wird weiter fortgesetzt – sicher noch mit weiteren spannenden Ergebnissen.

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Holger Schumacher
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