04.02.2026

Soziale Neuropluralität: Potenziale sichtbar machen statt bewerten

  • DNLA-ESK in neuropluralen Teams: Stärken nutzen, Reibung senken.
  • Neurodiversität im Team: Warum ESK keine Defizite zeigt - sondern Potenziale, Entwicklungsbereiche und Chancen.
  • Führung in neuropluralen Teams: Weniger Missverständnisse, mehr Wirksamkeit.
  • Wenn „schwierig“ eigentlich „Passung“ heißt: DNLA-ESK als Schlüssel zu Entwicklung und Integration.
  • Soziale Kompetenz neu lesen: Potenzialprofile statt Schubladen.
  • Neuropluralität ist ein Talentpool – wenn Prozesse klug gestaltet sind. 
    So wird Unterschiedlichkeit zur Stärke. 
  • DNLA-ESK macht soziale Potenziale sichtbar – ohne Abwertung, ohne Stigma.
  • Die Frage ist nicht „passt die Person?“, sondern „passt das System?“:
  • Ein Weg zu weniger Reibung und zu mehr Zusammenarbeit:
    DNLA - Discovering Natural Latent Abilities ESK als gemeinsame Sprache für Teams.

Warum DNLA-ESK zeigt, was wirklich zählt: Potenziale – keine „Defizite“.

 
In vielen Unternehmen läuft Neurodiversität noch unter „Sonderfall“. Das ist Old School – und teuer. Denn neuroplurale Teams...  
 ... sind nicht weniger leistungsfähig, sondern anders verdrahtet. Und genau deshalb brauchen sie bessere Führungs- und Prozesslogik statt Bauchgefühl. 

  • Neurodiverse Denkweisen punkten u. a. mit Kreativität/Innovation, spezialisierten Fähigkeiten, Detailorientierung und Perspektivenvielfalt.
  • Neurotypische Denkweisen bringen häufig Stärken in intuitiver sozialer Kommunikation, Multitasking, 
    Anpassungsfähigkeit und Normsicherheit ein.

 

Zusammengenommen ist das so etwas wie ein Jackpot für Unternehmen – wenn man es richtig nutzt.

Der Engpass ist selten „die Person“ – es ist das System

 

Gemischte Teams scheitern nicht an Wert oder Können, sondern an Reibung: 

Kommunikationsbarrieren (nonverbale Signale), unterschiedliche Arbeitsstile, fehlende Inklusion/Akzeptanz, zu wenig Anpassung an Bedürfnisse, Konfliktmanagement ohne gemeinsame Spielregeln. Das alles führt zu Spannungen und zu Schwierigkeiten. 
 
Und hier kommt DNLA-ESK ins Spiel – als "Übersetzer" zwischen Mensch und Arbeitswelt und als ein Instrument, das zur Reflexion anregt und dazu einlädt, die eigene Perspektive zu hinterfragen und auch einmal die des Gegenüber einzunehmen..

DNLA-ESK: Erfolgsprofil Soziale Kompetenz – Förderlogik statt Aburteilung

 

  • DNLA beschreibt ESK ausdrücklich als Verfahren zur betrieblichen Weiterentwicklung – und nicht als „Aburteilungsverfahren“.
  • Es werden berufsrelevante Potenziale der sozialen Kompetenz in vier Hauptbereichen sichtbar gemacht (Leistungsdynamik, Interpersonelles Umfeld, Erfolgswille, Belastbarkeit).
  • Wichtig: Bei DNLA werden nur berufsrelevante Faktoren betrachtet werden und ein Eindringen in die Privatsphäre ausgeschlossen ist. Auch wenn DNLA einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt werden bei der Befragung selbst also nur berufsbezogfene Fragen gestellt und behandelt.
  • Analysiert und besprochen werden Basis-Sozialkompetenzen, die wichtig sind für gute, erfolgreiches (zusammen-)arbeiten.

Kernbotschaft: Ein Neurodiverses ESK-Profil ≠ Minderwertigkeit

 
Ein DNLA-ESK-Profil misst Ausprägungen von Potenzialen – kein „Neurotypisch-Score“.
Das ist der Gamechanger:

  • Abweichungen (wenn sie auftreten) bedeuten nicht „Behinderung“, sondern Profil Charakter: Spitzen, Täler, Kontexteffekte.
  • In neuropluralen Teams sind Unterschiede oft genau das, was Leistung möglich macht – solange Aufgaben, Kommunikation und Führung dazu passen.
  • ESK ist damit eine ressourcenorientierte Landkarte: Wo ist jemand natürlicherweise stark? Wo braucht es Rahmen, Training oder Team
    Komplementierung?

Kurz: ESK macht sichtbar, wie jemand wirksam sein kann – nicht, ob jemand „normal genug“ ist.

So nutzen Unternehmer und Führungskräfte ESK in neuropluralen Teams


DNLA nennt als Einsatzfelder u. a. Mitarbeitenden Entwicklung, integrale (alles umfassende) Führung, Optimierung der Zusammenarbeit und Teamentwicklung. 


1) Rollen- und Aufgaben-Design nach Profil – nicht nach Lautstärke

 
DNLA leitet aus den ESK-Faktoren ab, welche Aufgaben Kontakt-/Auftreten, welche Systematik/Initiative und welche Belastbarkeit/Kritikstabilität wirklich benötigt wird. Dann wird die Arbeit so verteilt, dass Stärken Leistung macht.

2) Team-Spielregeln schriftlich machen (damit weniger interpretiert wird)


Wenn Kommunikationsstile auseinanderlaufen, gewinnt das Team mit Klarheit: Agenda, Zuständigkeiten, Feedback-Format, Entscheidungswege. Das senkt Missverständnisse – besonders bei unterschiedlichen sozialen Codierungen.

3) Komplementäre Tandems bauen 


Nicht alle müssen alles können. Kombiniert z. B. starke Detail-/Systematik-Profile mit starken Kontakt-/Einfühlungs-Profilen. Ergebnis: Qualität + Anschlussfähigkeit statt „entweder/oder“. 


4) Belastungs- und Konfliktmuster früh entschärfen 


ESK liefert Ansatzpunkte, wo Stress (z. B. Kritikdruck, Misserfolg, Unklarheit) Leistung blockiert. Das optimiert die Arbeitsumgebung, Rhythmus, Feedback-Timing – bevor ein „Problem“ entsteht. 


5) Entwicklung planen – konkret, messbar, ohne Stigma


ESK ist entwicklungsorientiert und liefert Förderlogik/Weiterentwicklungsplan. (dnla.de) Setzt pro Quartal 1–2 Faktoren als Fokus (z. B. „Auftreten“ in Kundenterminen, „Systematik“ in Übergaben, „Flexibilität“ bei Prioritätenwechseln) und koppelt das an realistische Handlungsschritte.

Mini-Check für die Praxis 


Wenn im Unternehmen „kommunikativ schwierig“ gesagt wird, meint ihr oft eigentlich: 
„Unser System ist nicht kompatibel designt.“ 
Dann ist DNLA-ESK ein sauberer, wertschätzender Einstieg: Potenziale erkennen, Passung erhöhen, Zusammenarbeit designen – genau dafür ist das Tool gedacht.

Kurz-Teaser


Neuroplurale Teams sind kein Risiko, sondern ein Leistungshebel – wenn Führung nicht bewertet, sondern designt. DNLA-ESK macht soziale Potenziale sichtbar und zeigt: Ein Profil aus dem neurodiversen Spektrum ist keine „Minderwertigkeit“, sondern ein Muster aus Stärken und Entwicklungsfeldern. Wer das nutzt, baut Zusammenarbeit, Innovation und Bindung.

Fazit.


Wenn Sie neurotypische und neurodiverse, also neuroplurale Teams, wirksamer führen oder aufbauen wollen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Passung: Welche sozialen Kompetenzen sind in Ihrem Team bereits stark – und wo braucht es klarere Spielregeln, andere Rollenverteilung oder gezielte Entwicklung? Gern unterstütze ich Sie dabei, DNLA-ESK Profile zu erstellen. Auswertungen in Rollen. Kommunikation und Arbeitsprozesse so zu übersetzen und zu nutzen, dass individuelle Spezifika nicht zum Problem werden, dass Stärken gezielt wirken und ein Vorteil für Zusammenarbeit, Leistung und Bindung sind.

Willi Fausten  

T. 0151-14216909 
willi@fausten.de 

Berufscoach. Dozent. Berufsorientierung Erwachsene. 
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen Jugendliche. 
Talent- und Potentialentwicklungcoach mit DNLA-ESK.  

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