22.05.2026
"Playground of Possibilities" - das Unternehmen als Spielfeld der Möglichkeiten, und zwar im Zusammenspiel von Kunde, Führungskraft, Mitarbeitenden und Team als System. Diesen spannenden Ansatz verfolgt DNLA-Partnerin Ursula Forge. Präsentiert hat sie ihn anlässlich der munich creative business week (mcbw), dem wichtigsten Event für die nationale und internationale Kreativ- und Designwirtschaft.
Deutschlands größter Designevent in München #designconnects
Seit über einem Jahrzehnt ist die munich creative business week (mcbw) die größte Veranstaltung von bayern design, der größte Designevent in Deutschland und ein wichtiger Treffpunkt für die nationale und internationale Kreativ- und Designwirtschaft.
Während der sieben Tage bringen wir jährlich Designer:innen, Designinteressierte, Unternehmen und Studierende aus allen designnahen Bereichen und der Wirtschaft zusammen, um den interdisziplinären Austausch zu fördern und die Relevanz von Gestaltung für alle erlebbar und zugänglich zu machen.
"Playground of Possibilities - das Unternehmen als Spielfeld." Passend zu diesem Motto der mcbw gab es zwei Vorträge, und zwar einmal zum Unternehmen als Worklace und Raum. Katharina Schadek betrachtet hier Arbeit als System im Zusammenspiel von Raum, Führung, Kultur und Technologie. Mit der SOUL4WORK-Strategie unterstützt sie Organisationen dabei, Arbeitswelten zu entwickeln, die wirtschaftliche Stärke und menschliche Wirksamkeit verbinden. In ihrem Vortrag bot sie neue Perspektiven auf Arbeitswelten und zeigte, warum Arbeitswelten erst dann Wirkung entfalten, wenn Arbeit als System gedacht und gestaltet wird.
Ursula Forge, Partnerin aus dem DNLA-Netzwerk aus München, betrachtete hingegen die Zusammenarbeit im Team mit dem Blick auf Führung, Kommunikation und Klarheit. Dabei floss ihre Expertise im Bereich der Konfliktlösung und von Teamprozessen mit ein. Ursula Forge ist Expertin für Veränderungsprozesse, insbesondere bei Generationswechseln, beispielsweise in Familienunternehmen, und sie begleitet solche Organisationen, Unternehmen aus dem Technologiebereich und Institutionen im öffentlichen Dienst in Change-Prozessen.
Durch den Blick nicht nur auf Strukturen, sondern auf Menschen und den Schwerpunkt auf Basisthemen wie Kommunikation, Sozial- und Managementkompetenzen sowie Führungskräfte- und Teamentwicklung entsteht so nicht nur eine kurzfristig wirkende, konkrete Konfliktlösung für die vorliegende Problemsituation, sondern eine tiefgreifendere Entwicklung und damit eine nachhaltige Veränderung.
Wie Ursula arbeitet, was die FORGE-Methode beinhaltet und welche Rolle dabei DNLA spielt, das zeigen wir im Folgenden.
Zusammenarbeit scheitert selten an Fachlichkeit, sondern an fehlender Klarheit im Miteinander
1. Teamspielfeld: Zusammenspiel von Kunde, Führungskraft, Mitarbeitenden und Team als System
2. FORGE-Methode entwickelt als strukturierter Ansatz zur nachhaltigen Teamentwicklung
3. F = Facktencheck mit der DNLA-analyse
Faktencheck durch DNLA-Potenzialanalyse – messbare Grundlage für Entwicklung
4. O = Offenlegung von Spannungen durch die DNLA-Analyse
Durch die DNLA-Analyse werden die Konflikte sichtbar und so besteht die Möglichkeit die Konflikte von der Gefühlsebene auf die Sachebene zu bringen
Konflikte entstehen durch unausgesprochene Erwartungen und fehlende Kommunikation
„Wer nicht sagt, was er will, bekommt nicht, was er will“ – Klarheit in der Kommunikation als Schlüssel
5. R = Rolle klären (Thema Rolle als Führungskraft Versus Persönlichkeit)
Trennung von Rolle und Persönlichkeit als zentrale Führungsfähigkeit
Klare Rollen und Verantwortlichkeiten reduzieren Spannungen und Missverständnisse
6. G = Gemeinsame Lösungsansätze entwickeln
Gemeinsame Ziele und Strukturen als Grundlage für wirksame Zusammenarbeit
Ausrichtung Vision, Misson Werte
7. E = Etablieren der erarbeiteten Ergebnisse
Ergebnisse: höhere Umsätze, geringere Kosten, zufriedene Mitarbeitende und Kunden
Mit über 40 Jahren Erfahrung in Industrie, Organisation, Personalvertretung, Projektarbeit und Coaching verbindet sie Praxis und Methodik zu einem klaren Ansatz. Dieser schafft Klarheit in komplexen Situationen, macht Spannungen transparent und stärkt Zusammenarbeit nachhaltig – damit Rollen klar übernommen, Verantwortung bewusst gestaltet und Zusammenarbeit wirksam gelebt wird.
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