02.07.2026
Beruflich umorientieren und neue, eigene Wege gehen - eine Reise zu den eigenen Potenzialen mit DNLA
Ich bin Lutz Axel Priebe. Seit über 10 Jahren arbeite ich als zertifizierter Business Coach, Talent Scout und DNLA-Partner in meiner Coaching-Praxis in der Region Gaggenau/Rastatt/ Baden-Baden. Ich verfolge den ganzheitlichen Ansatz aus dem systemischen Coaching. Das Ziel: Sichtbare wie verborgene Talente neu zu entdecken, damit sich das volle Potenzial auf allen Ebenen entfalten kann.
Kommt zusätzlich DNLA zum Einsatz, entfaltet sich die Selbstwirksamkeit aus gezielter Fragestellung gepaart mit fundierten Ergebnissen der Selbstreflexion im beruflichen wie persönlichen Lebensumfeld.
Aus meiner Praxis
SHANIA – wissen, wofür sich’s lohnt, morgens aufzustehen
Auf der Reise zur Selbstfindung und zum beruflichen Glück stehe ich Menschen zur Seite, die sich auf der Suche nach ihrer beruflichen wie persönlichen Neu-Orientierung befinden. Inspiriert von den lebensbejahenden Wurzeln des Namens SHANIA, „Die, die ihren Weg geht“, habe ich es mir zur Mission gemacht, Frauen, Männer und die Queer-Community darin zu begleiten, selbstbewusst und zielgerichtet ihren eigenen Weg zu finden und zu beschreiten.
Meine Überzeugung wurzelt in einer tiefen Empathie für Gerechtigkeit und Gleichheit, geformt durch prägende Erlebnisse meiner Jugend und dem Wunsch, nie der Typ Mann zu sein, der Frauen und andere benachteiligt. Aus über drei Jahrzehnten in der vielfältigen Kommunikationsbranche weiß es zu schätzen, wie wertvoll offene und vertrauensvolle Beziehungen sind.
Mit Herzblut engagiert
Die Erfolgsakademie Baden, Rastatt
Die Erfolgsakademie Baden, Rastatt, bietet für die Agentur für Arbeit und die Jobcenter in der Region Mittelbaden unterstützende Maßnahmen an, um Menschen die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ich engagiere mich freiberuflich durch meine Mitarbeit an der Umsetzung zertifizierter Maßnahmen, um Lücken in Erwerbsbiografien zu schließen, Menschen an ihre Kraft und ihre Talente zu erinnern und im Idealfall wieder in Arbeit zu bringen. Die Klientel ist so facettenreich wie das Leben selbst.
Dort, wo DNLA erkennbar Sinn stiften kann, lasse ich es als zusätzliches Angebot wirken. Wie eindrucksvoll der Einsatz gelingen kann, zeigt das Interview mit Benjamin.
Mehr als nur Neuorientierung - ein echter Neuanfang
Wie man sich im äußeren und inneren Erwartungsdruck verlieren kann. Und wie es gelingt, mit ganzheitlichem Coaching + DNLA wieder zu sich selbst findet.
Ein Praxisbericht
Ausgangssituation
Benjamin kam über die Agentur für Arbeit zur Erfolgsakademie Baden in Rastatt. Nach fast 20 Jahren im Familienunternehmen zog er einen Schlussstrich unter den Erwartungsdruck. Er verließ die vertraute und gewohnte Umgebung. Zunächst mit unbekanntem Ziel.
Coach: Benjamin, schön, dass du dir Zeit für ein Interview nimmst. Wenn wir auf die Coaching-Stunden schauen, was war der Grund dafür, dass du zur Erfolgsakademie gekommen bist?
Benjamin: Ich bin mit dem Autohaus groß geworden. Dadurch war der Weg in den Familienbetrieb für mich früh naheliegend – vielleicht auch ein Stück weit vorgezeichnet. Gleichzeitig gab es in der Familie klare Erwartungen an mich, denen ich mich damals nicht wirklich entziehen konnte. So bin ich Schritt für Schritt in diese Rolle hineingewachsen. Nach meiner Ausbildung zum Kfz.-Mechaniker stieg in das Familienunternehmen ein. Mit der Zeit wuchs ich mit und an meinen Aufgaben. Mit dem Technik-Meister übernahm ich weitere Verantwortung. Ich entwickelte mich zum anerkannten Problemlöser - im Betrieb sowie auf Kundenseite. Anerkennung ist wichtig für beruflichen und persönlichen Erfolg.
Coach: Benjamin, wie geht es dir mit Blick auf den begonnenen Veränderungsprozess aktuell?
Benjamin: Auf jeden Fall besser als zu Beginn des Jahres.
Coach: Woran machst du den bemerkenswerten Unterschied fest?
Benjamin: Ich habe erkannt, unter welch enormem Erwartungsdruck ist stand. Von allen Seiten. Ich kann mir heute ohne Schuldzuweisung eingestehen, dass ich dieser Situation auf Dauer nicht länger standhalten konnte.
Coach: Was bestimmte deinen Arbeitsalltag?
Benjamin: Im Kern geht es bei mir darum, dass ich über viele Jahre im Familienbetrieb tätig war – als Kfz-Technikermeister, Werkstattleiter und zuletzt auch in der Geschäftsführung. Fachlich war sehr viel vorhanden: Erfahrung, Verantwortung, Führung, Organisation und Entscheidungsfähigkeit im Tagesgeschäft. Bei diesen routinierten Aufgaben wurde mir lange Zeit nicht bewusst, was fehlte.
Coach: Und heute?
Benjamin: Seit dem 1. Januar 2026 bin ich nicht mehr aktiv im Betrieb tätig. Nach 18 Jahren im Familienunternehmen war das für mich ein großer Einschnitt. Rückblickend habe ich gemerkt, dass ich über lange Zeit in festen Strukturen und alten Mustern festgesteckt bin. Ich habe funktioniert, Verantwortung getragen und vieles nach außen hin stabil gehalten – aber innerlich hatte ich zunehmend das Gefühl, auf der Stelle zu treten.
Mit dem Ausscheiden aus dem Betrieb begann für mich eine intensive Phase der Neuorientierung. Ich musste mich neu fragen: Wer bin ich außerhalb dieses Unternehmens? Was treibt mich wirklich an? Wo ist meine Leichtigkeit geblieben? Und warum war mein eigener Antrieb irgendwann nicht mehr so klar spürbar?
Coach: Wir haben uns einige Sitzungen mit dem zertifizierten Prozess im Einzelcoaching beschäftigt. Nach dem Erstellen der Bewerbungsunterlagen und den ersten Überlegungen, wie du dein Bewerbungsmanagement gestalten kannst, gab es Raum für DNLA. Auslöser waren die Fragen aus dem systemischen Coachingansatz. Ich bot dir an, DNLA für dich zu nutzen.
Benjamin: Durch die DNLA und das Coaching habe ich begonnen, wieder klarer auf mich selbst zu schauen. Meine Stärken wurden sichtbarer, aber auch meine Entwicklungsfelder und persönlichen Muster. Besonders wertvoll war für mich, besser zu verstehen, warum ich mich in manchen Situationen zurückhalte, zweifle oder nicht klar positioniere, obwohl fachlich viel vorhanden ist.
Ich habe gemerkt, dass es bei mir nicht nur um eine berufliche Neuorientierung geht, sondern auch darum, wieder mehr zu mir selbst zu finden. Die DNLA war für mich dabei wie ein Spiegel: Sie hat sichtbar gemacht, wo ich stehe, was mich geprägt hat und woran ich gezielt weiterarbeiten kann.
Coach: Kannst du beschreiben, wie sich das Blatt für dich gewendet hat?
Benjamin: Mit der heutigen Erkenntnis kann ich sagen, der Prozess begann schleichend. 18 Jahre Verantwortung als Mitinhaber des Familienunternehmens hinterlassen Spuren. Der Erwartungsdruck nahm ständig zu. Wenn man bis zu 60 Stunden in der Woche mit der Familie in einem Betrieb zusammenarbeitet, gibt es Meinungsverschiedenheiten. Das kennen viele Familienunternehmen. Gewohnheit spielt eine Rolle. Man lernt mit der Zeit zu taktieren, in manchen Fällen eine Vermeidungsstrategie zu entwickeln. Bis man sich in diesem System verliert. Am Ende durfte ich mir eine Frage beantworten: Bin ich noch ich selbst oder übe ich lediglich eine Funktion aus. An diesem Punkt angekommen, musste ich eine Entscheidung treffen und das Familienunternehmen verlassen. Ich bin zur Erfolgsakademie gekommen, um mich selbst wiederzufinden. Wenn ich heute auf die Ergebnisse der DNLA und die Gespräche im Coaching schaue, wird mir klarer, warum ich mich in bestimmten Situationen so verhalten habe. Ich erkenne besser, welche Muster, Unsicherheiten und inneren Blockaden mich geprägt haben. Das hat bei mir viel ausgelöst, weil ich dadurch mein eigenes Verhalten nicht nur sehe, sondern auch besser verstehe. Dafür bin ich sehr dankbar.
Coach: Wir geben deiner Veränderung so viel Zeit und Raum wie nötig. Kannst du schon etwas zu deinen Perspektiven sagen?
Benjamin: Momentan befinde ich mich noch mitten in diesem Prozess. Aber ich merke, dass ich Schritt für Schritt wieder mehr Klarheit bekomme, Entscheidungen bewusster treffe und meinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg aktiver gestalten möchte.
Aktuell beschäftige ich mich ernsthaft mit dem Gedanken, noch einmal in die Selbstständigkeit zugehen. Durch die DNLA und das Coaching bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich meine Entscheidungen bewusster treffen möchte. Ich spüre wieder mehr Eigenverantwortung und auch mehr Mut, meinen weiteren Weg aktiv zu gestalten.
Coach: Vielen Dank für deine offenen Worte und Gedanken.
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