01.04.2026

Entspannt und mit Vorfreude auf dem Weg zur Arbeit, glücklich und zufrieden auf dem Weg in den Feierabend? Schön wäre es, wenn´s so wäre. Aber, wie wir alle wissen, die Realität für die meisten von uns sieht anders aus. Warum ist das so? Warum bekommen wir es nicht besser hin, am Arbeitsplatz eine Umgebung zu schaffen, die leistungsfördernd und motivierend wirkt? Warum herrscht vielerorts stattdessen eher Frust? Und vor allem: Geht es wirklich nicht anders? Das klären wir hier, in diesem Text.

Seit gut 20 Jahren bin ich im HR-Bereich tätig, und genauso lange erscheinen auch die Zahlen des Gallup Human Resources Engagement Index, zu Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung in Deutschland.

Erstaunlich konstante Zahlen, seit über 20 Jahren

Und jährlich grüßt das Murmeltier... Der Gallup Human Resources Engagement Index

Falsche Führung, fehlende Bindung, innere Kündigung - die immer gleichen Probleme.

Leider zeichnen auch die aktuellen Zahlen das gleiche Bild, das wir im Kern schon seit Jahren sehen - und zwar unabhängig von Wirtschaftslage, Corona-Pandemie und anderen aktuellen Situationen. Das Grundproblem bleibt, dass nur sehr wenige Menschen eine Arbeitsumgebung und Aufgaben haben, die wirklich motivierend sind und die für eine hohe emotionale Bindung sorgen. In den meisten Fällen ist es so, dass viel Potenzial brach liegt, viele Möglichkeiten nicht genutzt werden, viel Engagement "abgewürgt und viele Ideen und Impulse zur Verbesserung nicht gehört werden. ...wenn die Situation nicht sogar so schlimm ist, dass die Mitarbeitenden richtig frustriert sind - bis hin zur inneren Kündigung.

Auch die Ursachen für die Probleme - so vielschichtig und individuell unterschiedlich sie im Einzelfall sein mögen - und die Hebel, an denen man meist ansetzen muss, sind längst klar.

Gallup Engagement Index 2025: Emotionale Mitarbeiterbindung auf Tiefstand - Personalwirschaft.
(Copyright Grafik: Gallup Deutschland, Grafik zum Gallup Engagement Index 2025)

Leider nach wie vor:

Frustfaktor Nummer 1: Die Führung

Führung kann laut den Gallup-Expertinnen und -Experten einen großen Einfluss auf die Mitarbeiterbindung haben. Doch hier gebe es in vielen Unternehmen Verbesserungsbedarf. Nur 21 Prozent der Beschäftigten vertrauen ihrer Führungskraft uneingeschränkt. Im Vergleich zu 2022 sind das ganze 20 Prozentpunkte weniger. „Die Daten deuten auf eine tiefe Skepsis und ein Empfinden der Entfremdung in weiten Teilen der Arbeitnehmerschaft hin“, sagt Marco Nink von Gallup. Führungskräfte würden ihre Beschäftigten zu wenig mitnehmen, sie zu wenig zum Mitmachen bewegen und die emotionalen Bedürfnisse der Mitarbeitenden noch nicht so ernst nehmen, wie sie es sollten.  

Ein Hebel zur Verbesserung der Führung könnte es laut Gallup auch sein, mehr auf Stärkenorientierung zu setzen. Denn die Befragung zeigte: Befragte, die eine klare Stärkenorientierung erleben, sind achtmal häufiger hoch emotional gebunden als diejenigen, deren Stärken nicht im Fokus stehen. Das Problem: Nur wenige Leader scheinen aktuell auf diese Weise zu führen. Lediglich 30 Prozent der Befragten sagen, dass Vorgesetzte ihren Fokus auf ihre Stärken und positiven Eigenschaften legen.

Doch was, außer Stärkenorientierung und generell Verbesserungen in Sachen Führungsqualiät kann man noch tun, um endlich bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen, vorhandene Potenziale zu nutzen und das Engagement und die Bindung der Mitarbeitenden zu erhöhen?
Die wichtigsten Aspekte bei der Lösung des Problems (*ohne Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung):

  • Führungskräfte müssen endlich besser ausgebildet und besser auf ihre Rolle vorbereitet werden
  • Bei der Führungskräfteauswahl müssen Führungsqualitäten, Leadership, Empathie, Sozialkompetenzen wesentlich stärker beachtet werden. Noch immer werden Führungskräfte viel zu oft nur danach ausgewählt, wie fachkompetent sie sind und wie lange sie schon erfolgreich im betreffenden Bereich arbeiten.
  • Generell müssen viele Organisationen und Verantwortliche sich der Bedeutung des "Faktors Mensch" wirklich klar werden, die persönliche und ökonomische Tragweite von Faktoren wie Unternehmenskultur und guter, gesunder Führung sehen und richtig einschätzen.
  • Auf dieser Basis ändern sich dann auch Kommunikation und Wertschätzung...
  • ...Organisation und Aufgabenverteilung, Einbeziehung und Freiräume, ...
  • ...sowie der Umgang mit Druck und Stress und der Blick auf das Thema "Mitarbeitergesundheit" im Unternehmen / in der Organisation.

Die Lösungsansätze zu den verschiedenen Themen und die guten Beispiele aus der Praxis gibt es längst, und wir haben sie bereits vielfach und umfassend beschrieben. Daher wollen und müssen wir uns hier gar nicht groß wiederholen, sondern haben hier eine kleine Auswahl an Artikeln zu relevanten Themen und Aspekten zusammengestellt (unter den einzelnen Stichpunkten sind jeweils weiterführende Artikel verlinkt). 

Fest steht: Unternehmen täten jetzt gut daran, in die emotionale Bindung ihrer Mitarbeitenden zu investieren. Das können sie auf unterschiedlichsten Wegen tun.

Insgesamt gilt: Arbeitgeber sollten eine Unternehmenskultur fördern, in der jede und jeder die eigenen Gedanken und Ideen offen kommunizieren kann, mit in Entscheidungsprozesse eingebunden wird und so Gestaltungsspielraum hat. Auch sollte die Kultur von Teamarbeit geprägt sein.

Wird den Mitarbeitenden Anerkennung und Wertschätzung entgegengebracht, nehmen sie ihr Arbeitsumfeld zudem als angenehmer und als einen Ort wahr, den sie nicht so schnell verlassen möchten. Um Mitarbeitende emotional zu binden, ist es  [...] auch wichtig, ihnen Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten. Können die Beschäftigten ihre persönlichen und beruflichen Ziele im Unternehmen verwirklichen, erhalten sie klare Aufstiegschancen und gibt es eine gezielte Karriereplanung, wirke dies positiv auf die Mitarbeiterbindung ein. Arbeitgeber können zudem punkten, indem Sie versuchen, den Bedürfnissen, Wüünschen und Lebenssituationen der Mitarbeitenden gerecht zu werden, was, zum Beispiel, bedeuten kann, den Mitarbeitenden unterschiedliche Arbeitsmodelle und flexible Arbeitszeiten anzubieten, soweit möglich.

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